IT-Controlling
Der Begriff Controlling kommt aus dem englischen und bedeutet "lenken oder steuern". Es bietet die Möglichkeit, vom bloßen reagieren, zum gezielten agieren überzugehen.
Die zentralen Funktionen des IT-Controlling sind:
- Kontrolle der Wirtschaftlichkeit und Rentabilität
- Führungskräfte aller Ebenen zu unterstützen damit Entscheidungen abgesichert getroffen werden können.
IT-Controlling beinhaltet auch die Kosten die seitens der IT entstehen und die meist unzureichend erfasst werden.
Es führt konsequent die betriebswirtschaftliche und technische Welt zusammen. Erst so wird deutlich, was und welche IT-Leistungen kosten, und wer diese tatsächlich in Anspruch nimmt.
Man unterscheidet zwei Arten von IT-Controlling:
- Operatives IT-Controlling: Hier steht die effektive Entwicklung von IT-Lösungen, der reibungslose IT-Betrieb sowie die Weiterentwicklung und Wartung von IT-Systemen im Mittelpunkt. Ausgehend von Kosten- und Leistungsdaten, erfolgt eine Steuerung der Prozesse und Produkte über konkrete Kennzahlen und ein individuell angepasstes Berichtswesen.
- Strategisches IT-Controlling: Stellt die Synchronisierung der Unternehmensziele mit der IT-Systemstrategie in den Mittelpunkt. Angesichts des steigenden Kostendrucks ist es für Unternehmen heute außerordentlich wichtig, IT-Aktivitäten in einen ganzheitlichen Leistungsmanagementansatz zu fassen. Das Ziel ist ein umfassendes strategisches IT-Controlling aufzubauen um größtmögliche Transparenz der IT-Kosten- und Leistungen zu schaffen. Vor allem Initiierung, Planung und Priorisierung von IT-Vorhaben.