Künftige Probleme der Stromversorgung
Die drei Hauptprobleme der Stromversorgung haben wir bereits beschrieben. Diese sind, so wie beispielsweise ein Naturereigniss wie ein Gewitter, nicht immer vermeidbar. Andere sind hausgemachte aktuelle Situationen, die vermeidbar sind, aber aus welchen Gründen auch immer nicht vermieden werden.
- Doch was kommt möglicherweise in Zukunft auf uns zu?
- Was ist bereits jetzt ein noch "unbekanntes" Problem?
- Womit müssen wir in 5 oder 10 Jahren rechnen?
Netzrückwirkungen
Wir werden in unregelmässigen Abständen von einem Professor für Elektrotechnik der Uni Mannheim, zum Thema Netzrückwirkungen kontaktiert. Netzrückwirkungen sind Störungen, wenn elektrische Verbraucher am öffentlichen Stromnetz teilnehmen und "rückwirkend" das Stromnetz in deren Qualität und Stabilität beeinflussen.
Um nur zwei Beispiele zu nennen, die Netzrückwirkungen verursachen können. Verursacht werden diese Störungen unter anderem durch den vermehrten Einsatz von elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) und auch durch so genannte Frequenzumrichter die in der Industrie starken Einsatz finden. Insbesondere dann, wenn keine ausreichenden Schutzmassnahmen vorhanden sind oder aktiv keine Filter und Online-USV-Anlagen zum eigenen Schutze der Verbraucher zum Einsatz kommen.
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Netzrückwirkungen durch EVG und Frequenzumrichter.
Elektroautomobile
Elektroautomobile, kurz Elektroautos, gibt es schon viele Jahre. Sie sind eine super Sache und wir unterstützen diese Technologie wo immer wir können. Mehr als 30 Jahre wird bereits geforscht und entwickelt. Wir selbst sind sehr postiv gestimmt, dass in wenigen Jahren Elektroautos das Leben verändern werden.
Wenn sich also in wenigen Jahren, Elektroautomobile für die breite Masse durchsetzen werden, muss der Strom für die Ladung der Akkumulatoren auch von irgendwo herkommen und das "tanken" des Stromes wird sich verändern.
Dieser Strom wird heute noch nicht benötigt und muss dann möglicherweise zusätzlich erzeugt werden. Eine logische Konsequenz, die aus der zusätzlich notwendigen Energiemenge resultiert. In wie weit sich deshalb andere Bereiche vom Energieverbrauch her entlasten werden, lässt sich nur schwer berechnen. Derzeit steckt die Industrie was die Batteriesysteme, die Elektroantriebskomponenten oder die Leistungselektronik betrifft, noch in den Kinderschuhen.
Eines ist jedoch klar. Sicherlich werden diese Akkus nicht in 12-14h mit normaler Geschwindigkeit aufgeladen werden, wie es z.B. bei üblichen Modellbau-Akkus der Fall ist. Sobald eine wie auch immer bezeichnete "Schnellladung" erfolgt, wird auch immer eine getaktete oder gesteuerte Elektronik im Einsatz sein, die möglicherweise Störungen ins Netz zurückgibt. Denn wer will schon mehrere Stunden warten bis er wieder weiterfahren kann?
Uns interessiert bei dieser Betrachtung nur die Auswirkung und die Qualität des Netzstromes für andere Verbraucher wie IT-Systeme oder ähnliches. Wir empfehlen daher schon jetzt, sorgen Sie selbst, durch geeignete Filter und Schutzeinrichtungen vor, damit sind Sie stets auf der sicherern und sauberen Seite des Stromes. Wir beraten Sie gerne.
Insellösungen, Blockheizkraftwerk und Brennstoffzellen
Die sichere und nachhaltige Energiegewinnung ist und bleibt ein Thema, auch für künftige Generationen. Es gibt Trends, in denen sich die so genannten Insellösungen als mögliche Bitsteller erweisen könnten. Brennstoffzellen oder Blockheizkraftwerke, in denen im Keller des Hauses der Strom (und die Heizungsenergie) selbst, auf welche Art auch immer, erzeugt wird, machen unabhängiger.
Aber gerade der Verbund, oder die vermaschten Netze der Energie-Versorgungsunternehmen, geben die Stabilität die wir bislang noch in unseren Breitengraden haben. Viele Generatoren der Kraftwerke zusammengeschlossen, sind auf Grund elektrotechnischer Gesetze, viel stabiler und träger, als eine jeweilige Insellösung. So können z.b. auch Ausfälle oder Spitzenleistungen abgefangen werden, die ebenfalls bei einer reinen Insellösung nicht möglich ist.
Dies bedeutet also, je mehr Insellösungen entstehen, je mehr Häuser oder Wohnungen, ohne das öffentliche Netz auskommen und völlig "autark" Ihren Strom erzeugen, desto anfälliger, schwächer und unstabiler wird das Stromnetz für die restlichen Verbraucher. Dies gilt ebenfalls bei einer zunehmend höheren Anzahl an Insellösungen.
Fazit
Es wird sich einiges im Bereich der Energieversorung in den kommenden Jahren tun. Bei all der guten Ideen, die es zeifelsohne gibt, sollte auch die Stromqualität eine wichtige Rolle spielen für die angeschlossenen Verbraucher. Nicht nur das Geld. Der Preis für die Kilowattstunde Strom, mag ein Argument sein. Der Preis für den Aufwand an notwendigen Sicherungskonzepten und Baugruppen, für eine erst dann stabile und unabhängige Stromversorgung, ein weitaus anderer - und höherer.
Wir stehen seit über 20 Jahren unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite, damit Sie stets die beste Leistung zum besten Preis erhalten. Wir werden sicheren Strom auch noch in künfitgen Jahren gewährleisten und sicherstellen müssen. Egal wie er erzeugt wird.