Software Hintergrundgedanken
Ohne das unendlich breite Spektrum an Software ist jedes IT-System nutzlos wie ein Stecker wenn die passende Dose fehlt. Software dient allgemein dazu elektronische Komponenten (Hardware) zu steuern und verschiedene individuelle Aufgaben für den Anwender immer wieder damit zu lösen.
Die Bandbreite der Software beginnt von Betriebssystemen, über Standard-Anwendungsprogrammen bis hin zu speziellen Applikationen die nur einem ganz besonderen Zweck dienen. Hinzukommen die Programme für hardwarenahe Aufgaben, die im Regelfall für den normalen Benutzer kaum von Bedeutung sind, aber eine wesentliche Rolle für den sicheren und stabilen Betrieb spielen.
Softwareprogramme sind logische Einheiten die aufeinander aufbauen
Softwareprogramme sind vergleichbar in verschiedenen logischen Einheiten aufgeteilt. Das beginnt, bildlich gesprochen, ganz unten auf der physikalischen Ebene des Rechnersystems (Assembler oder Maschinensprache) und geht hoch bis zu komplexen und aufwendigen High-End Anwendungen, die eine immer darunter liegende Schicht benutzen.
Gerade hier liegen eine Menge Probleme. Es ist klar, sobald eine logische Schicht nicht korrekt funktioniert, andere darüber liegende Schichten Probleme bekommen können. Die Folge sind Abstürze der einzelnen Anwendung oder gar des gesamten Systems. Und niemand will es gewesen sein.
Jeder kocht seine eigene Suppe
Was hat dies nun mit Ihnen als Unternehmer zu tun? Dazu benötigen wir ein paar Hintergrundinformationen.
Jahrelang ging der Trend zu immer komplexeren und spezielleren Softwareprodukten. Jedes softwareproduzierende Unternehmen, welches so genannte Individual-Software herstellt, möchte gerne die Entwicklungsarbeit entlohnt bekommen und muss logischerweise ein ganzes abgestimmtes Sortiment an Produkten anbieten, wenn es auf dem Markt bestehen will.
Viele Köche verderben aber bekannterweise den Brei. Eine gewisse Abhängigkeit entsteht, die für Sie als Unternehmer nicht selten im Desaster endet. Andere Programme parallel: Fehlanzeige. Austausch der Daten mit anderen: Fehlanzeige.
Austausch an Programmierdetails mit anderen Softwareunternehmen untereinander wird im Regelfall aus Wettbewerbsgründen nicht möglich sein. Beispiel Microsoft: Hier wurde über Jahre der Quellcode geheim gehalten. Dies verhindert natürlich Verbesserungen und Weiterentwicklungen. Auch eine so genannte Kompatibilität ist nicht möglich.
Wenn Sie heute eine Software in Ihrem Unternehmen einsetzen, stellen sich immer viele Fragen
- Wie lange ist das Unternehmen (noch) am Markt?
- Wie ist der Support (Unterstützung) geregelt?
- Brauche ich wirklich Individual-Software oder geht es auch mit Standard-Produkten?
- Kann man auch in 10 Jahren noch an die Daten kommen?
- Was ist bei einem Wegfall oder bei Änderung von anderen Softwareprogrammen zu beachten?
- Welche Lizenzkosten entstehen und brauche ich alle Features?
- Wurden Sie neutral und ohne Herstellerinteressen über die Vorteile und Nachteile von Software aufgeklärt?
- Wurden Ihnen „kostenlose“ alternativen Angeboten?
Oft bestimmt fälschlicherweise das IT-Dienstleistungsunternehmen die eingesetzte Software
Oft bestimmt das IT-Systemhaus und deren Qualifikation der Mitarbeiter die Auswahl der Programme. Es ist jedoch Ihr Unternehmen. Sie müssen entscheiden, was Sie brauchen, nicht was der Hersteller gerade im Lager hat.
Glauben Sie, Sie werden beispielsweise Linux in all seinen Vor- und Nachteilen als Alternative genannt bekommen, wenn der Sie betreuende IT-Dienstleister Microsoft-Certificated-Gold-Partner ist und deren Mitarbeiter ausschließlich Windows-Administratoren sind?
Glauben Sie wirklich daran, dass das Thema Software mit dem Erwerb und der Installation abgeschlossen ist? Wie wirken die Programme untereinander? Gibt es negative Seiteneffekte? Müssen denn alle Programme wirklich auf jedem Computer installiert sein oder möchte man hier Geld verdienen durch unzählige Updates und Lizenzen?
Glauben Sie, Sie werden hierauf eine adäquate Antwort bekommen? Die ganze und ehrliche Wahrheit kann nur ein unabhängiger und neutraler Berater wie macontec kennen.
Back to the roots
Inzwischen hat man also erkannt, dass nicht die komplexeste Software eines hochspezialisierten Entwicklerteams die Vorteile für Ihr Unternehmen bringt, sondern die Software, die frei, flächendeckend und von nahezu jedem eingesetzt, angewendet und betreut werden kann. Am besten noch auf allen Systemen mit unterschiedlichen Plattformen.
Das Stichwort heißt hier: Softwarekonsolidierung. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das für Sie, dass Sie auf Standardsoftware zurückgreifen sollten, die in Stabilität, Verbreitung und Anwenderfreundlichkeit überzeugt. Diese ist meist wesentlich kostengünstiger zu erwerben, wenn nicht kostenlos und durch den standardisierten Aufwand können auch Betreuungskosten erheblich gesenkt werden.
Also zurück zu den Wurzeln? Ja. Nicht das komplexeste Produkt löst die Aufgaben die gestellt werden, sondern das einfachste und effektivste. Und das bedeutet anfangs einen etwas höheren, aber gerechtfertigten Mehraufwand, der durch die Beratung, Vorauswahl und Entscheidungsfindung kommt. Denn eines ist Tatsache: Ein IT-System mit irgendeiner XY-Software, soll lediglich Aufgaben lösen und keine neuen produzieren und dabei ist der leichteste und kürzeste Weg zu wählen.
Proprietäre Software vs. Open-Source
Proprietäre Software, also Programme die keinen offenen Quellcode haben (Closed Source) und somit nicht von anderen weiterentwickelt werden können, haben den Nachteil dass nur das Unternehmen allein bestimmt, was in der Software enthalten ist und wie die Daten intern verarbeitet werden. Offene Software kann hier einen sinnvollen Vorteil bedeuten.
Die weiten und interessanten Felder, die Open-Source Software abdeckt, sollen hier nur kurz zur Vollständigkeit gedeutet werden, keinesfalls an dieser Stelle näher betrachtet oder gewertet werden.
Hochkomplexes einfach gemacht
Daher ist unser Anspruch von macontec, Ihr Unternehmen auf die notwendigen und gerechtfertigten Softwareprogramme hin zu untersuchen und eine optimale Lösung zu erarbeiten, was denn wirklich benötigt wird und von wem zu welchem Preis.
Unsere möglichen Themenfelder sind daher im Bereich der Software:
- Analyse des Unternehmens im Hinblick auf den Softwareeinsatz
- Chancen & Risiken
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
- Auswahlunterstützung bei der richtigen und passenden Software
- Prüfen der Anwenderqualifikation und Nutzungsgrad der Softwareprogramme
- Erstellen eines Stufenkonzeptes zur Migration alternativer Systeme
Lassen Sie uns gemeinsam entsprechende Ziele definieren und Lösungen erarbeiten, damit Sie den Kosten- und Unsicherheitsfaktor Software dauerhaft in den Griff bekommen. Wir stehen Ihnen gerne persönlich mit unserem Team und unser langjährigen Erfahrung zur Seite.